- Die
Gattung Enantiopus – die Männchen werden bis zu 15 cm groß, die
Weibchen sind um
- 20 - 30 % kleiner. Es ist ratsam sie in
längeren Becken zu halten ( um die 150 cm und mehr), denn es sind Fische aus
sandigen seichten Zonen ohne Versteckmöglichkeiten und im Gefahrenfall
retten sie sich durch die Flucht ins Weite. Ihre perfekte hydrodynamische
Form deutet an, daß sie in der Lage sind für ihre Rettung blitzschnell eine
hohe Geschwindigkeit zu entfalten. Aus diesem Grund empfehle ich die Fische
in Becken zu halten, zu denen man sich möglichst von vorne nähern kann,
damit sie uns schon aus weiterer Entfernung sehen können und dadurch ein
Erschrecken durch die Annäherung von der Seite auf ein Minimum reduziert
wird. Um eine ansteigende Anzahl trockener Fische rings um das Becken zu
vermeiden ist eine perfekte Abdeckung des Beckens selbstverständlich.
- Es ist besser in
der Zuchtgruppe mehr als ein Männchen zu halten, die dann bei häufigem
Imponieren ihre Farbpracht zeigen werden. Ihre innerartliche Aggressivität
ist nicht so hoch, damit das dominante Männchen seine schwächeren Rivalen
töten würde, so wie wir es z.B. bei den Gattungen Julidochromis, Tropheus
und anderen kennen, wenn wir ihnen nicht genug Raum bieten.
- Die Zahl der Jungen
aus einem Ablaichvorgang bewegt sich in Größenordnungen um einige zehn
Jungfische. Ich verzeichnete gar einige vereinzelte Bruten mit 70 bis 80
Jungen, aber Durchschnitt liegt bei 20 bis 50 Stück.
- Ich
empfehle eine sehr hohe Wasserqualität beizubehalten, wie übrigens bei allen
Sandcichliden aus dem See.